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<title>Hausmannskost</title>
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<description>Kost für Hausmänner</description>
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<title>Blog no more</title>
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<description><![CDATA[Dieser Blog schließt endgültig seine Feeds. Den Nachfolger, Hausmannskost 2.0, findet Ihr hier: <a href="http://hausmannskost.wordpress.com">http://hausmannskost.wordpress.com</a>. Bitte liebe Leser, wendet Euch künftig an diese Adresse und stellt Eure RSS-Feeds sowie Eure Blogrolls um. Die alten Artikel hier lasse ich vorerst stehen.<br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2042/2232745378_c1875beeff.jpg?v=0"> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 09:57:16 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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<title>Bayerischer Schweinsbraten mit Semmelnknödln (Saubloggen am Mittwoch)</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=141</link>
<description><![CDATA[Achtung dieser Blog ist umgezogen und wird bald nicht weiter geführt. Bitte besuchen Sie Hausmannskost 2.0. Dort finden Sie den selben <a href="http://hausmannskost.wordpress.com/2008/02/20/bayerischer-schweinsbraten-mit-semmelnknodln-saubloggen-am-mittwoch/">Artikel</a>. <br />
<br />
<br />
<br />
 <img src="http://farm3.static.flickr.com/2210/2014789105_399802e39b.jpg?v=0" style="margin: 5px 10px 10px 0pt; float: left" /> Schwein<b>S</b>braten und nicht Schwein<b>E</b>braten ist der korrekte, im Bayerischen vorgefundene Begriff, wie wir von Karl Valentin wissen. Denn der Braten kommt ja von einem einzigen Schwein. Während ebenso Semmel<b>N</b>knödeln richtig ist und nicht hochdeutsch Semmelknödel, weil eben Semmelteig aus vielen Semmeln und nicht nur aus einer besteht. Interessanter Weise meckert meine Rechtschreibprüfung bei keinem der Begriffe. Nun gut. Zum Schweinsbraten. Bei der Wahl des Fleischs gibt es eine grundlegende Entscheidung: mit oder ohne Kruste (Schwarte). Kruste ist bei vielen Bratenfreunden gefragter, aber das Fleisch ist trockener. Ohne Kruste – ein Stück vom Hals – ist saftiger und vom Fleisch her attraktiver. Eindeutig mein Favorit. Mit Kruste ist meistens von der Schulter, aber sehr gut und etwas feiner ist auch ein Stück Keule.<br />
<br />
Fleisch von Hals, Schulter oder Keule (Schwarte vom Metzger einschneiden lassen)<br />
Knochen<br />
Hühnerbrühe/Fond<br />
Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel<br />
Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Kümmel<br />
Knofi, Ingwer, Majoran, etc.<br />
Rotwein<br />
Crème Fraîche<br />
Petersilie<br />
Evt. Champignons<br />
<br />
Das Bratenstück mit Salz und Pfeffer einreiben. Wenn der Braten eine Schwarte hat, so kommt diese in der gefetteten Reine anfänglich nach unten. Backofen auf 225 Grad vorheizen, dann Braten, Knochen und ein bisschen Gemüse hinein. Wenn die Unterseite eine schöne Farbe bekommen hat, wird der Braten umgedreht. Ebenfalls warten, bis die Schwarte angebraten ist. Dann Brühe angießen, Lorbeer, Pfeffer, Kümmel hinzu und Temperatur auf 175 Grad reduzieren. Ein Braten ohne Schwarte muss nicht gedreht werden. In der letzen halben Stunde kommen Knofi, Ingwer und Majoran hinzu. Die Bratenzeit variiert je nach Fleischdicke. Unter einem Kilo sind es circa anderthalb Stunden, dickeres Fleisch länger. Die Kerntemperatur bei Schwein sollte bei circa 65 Grad liegen (mit Kernthermometer gemessen). Bei einem Braten mit Schwarte schaltet man am Schluss für ein paar Minuten den Grill ein, damit die Kruste schön knusprig wird. Vorsicht, verbrennt leicht.<br />
<br />
Braten auf einen Teller, zudecken. Den Bratensatz durch ein Sieb in einen Topf gießen. Die Sauce etwas reduzieren und mit Wein, Crème Fraîche, Petersilie und weiteren Gewürzen abschmecken. Nach Geschmack gedünstete Champignons hinein. Den fertigen Braten aufschneiden, mit etwas Sauce begießen und servieren.<br />
<br />
<b>Nun zu den Knödeln:</b><br />
<br />
10 trockene Semmeln<br />
3/8 l Milch<br />
3-4 Eier<br />
1 kleine Zwiebel<br />
Salz, Pfeffer, Petersilie<br />
<br />
ergibt acht mittelgroße Knödel<br />
<br />
Alte Semmeln nehmen, sonst frische Semmel einen Tag auf der Heizung trocknen lassen. Petersilie und Zwiebel hacken und etwas andünsten. Semmeln in dünne Scheiben schneiden und in einen Topf häufeln. Milch erhitzen (nicht kochen) und über die Semmelscheiben gießen. Topf verschließen und dreißig Minuten ziehen lassen. Nach der Hälfte der Zeit, einmal umschichten. Dann mit allen weitern Zutaten verkneten. Mit feuchten Händen Knödel formen, wenn der Teig zu weich ist mit Semmelbröseln strecken.<br />
<br />
Wasser erhitzen, bis Blasen aufsteigen, aber es darf nicht sprudeln. Sonst zerfallen die Knödel. Knödel fünfzehn bis zwanzig Minuten ziehen lassen.<br />
<br />
Als passender Wein erwies sich ein <b>Barbera d'Asti </b>"San Nicolao" 2006 von Terra da Vino, Fruchtig und hell zum Schwein, aber dennoch stark und tanninig gegen das Fett. Rubinrot, glänzend, relativ hell; Aroma zurückhaltend, Kirsch, Holz, Vanille, Pfeffer, Alkohol, mineralisch, Wachs; Auftakt kirschig, leicht feurig und etwas süß. Der Körper ist rund, der Abgang lang und etwas bitter. In den Tiefen liegt eine verschlossene Geschmacksschicht, die derzeit vom Alkohol überlagert wird. Nach einiger Zeit im Glas wird die Kirsche noch deutlicher. Gestört hat mich der Kunstkorken.<br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2212/2279644904_e320ec720c.jpg?v=0" height="300" width="400" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 16:07:16 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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<item>
<title>Bordeaux-Krieg: Weinblogger vs. Weinjournalisten</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=140</link>
<description><![CDATA[Achtung dieser Blog ist umgezogen und wird bald nicht weiter geführt. Bitte besuchen Sie Hausmannskost 2.0. Dort finden Sie den selben <a href="http://hausmannskost.wordpress.com/2008/02/06/bordeaux-krieg-weinblogger-vs-weinjournalisten/">Artikel</a>. <br />
<br />
Derzeit <a href="http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=654">tobt</a> auf den Seiten von Planet Bordeaux ein Streit um einen <a href="http://www.welt.de/wams_print/article1626855/Bordeaux-Winzer_kmpfen_ums_berleben.html">Artikel</a> in der Welt, der scheinbar ein paar Recherchemängel aufweist. Schnell ist wieder das Kriegsbeil ausgegraben und Blogger fallen pauschal über Journalisten her, während diese nichts besseres zu tun haben, als ihre alte Arroganz auszuspielen. Das ist eigentlich schade, denn beide haben viel gemeinsam. Ein paar Überlegungen von mir als "echtem" Journalist und begeistertem Blogger:<br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2268/2245517223_b9261a47d0.jpg?v=0" /><br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2341/2246314684_e079eccf9f.jpg?v=0" /><br />
<br />
- <b>Schlechte Recherche</b> ist eine Frage der Persönlichkeit und nicht der Medienform. Wie genau der einzelne Schreiber hinschaut, ist meist in seinem persönlichen Ethos begründet. Da auch die Redakteure nicht alles wissen, rutsch ein schlecht recherchierter Artikel oft durch die Endkontrolle, sofern es die in Zeiten der Sparsamkeit überhaupt noch gibt. Man merkt sich im Laufe der Zeit die Namen der Journalisten oder Blogger, denen man vertraut.<br />
<br />
- <b>Beide Medienformen sind nicht unabhängig</b>, man sollte wie immer  die Struktur des einzelnen Mediums kennen. Kaum ein Medium wagte es noch, einem großen Anzeigenkunden einen Skandal reinzuwürgen. Noch schlimmer: offene Schleichwerbung ist im Bereich der Fach- und Publikumszeitschriften Gang und Gäbe. Auch bei Blogs gibt es viel mehr Schleichwerbung, als allgemein vermutet, so dass es schon einen Fachbegriff dafür gibt: Virales Marketing. Ein Blogger sollte bei Produktbeschreibungen immer eine kritische, satirische oder ironische Note mit hineinbringen, um diesem Verdacht zuvorzukommen. Selbst wenn der Wein noch so gut geschmeckt hat.<br />
<br />
- <b>Beide Gruppen sind auf einander angewiesen. </b>Alle Journalisten, die ich kenne, verwenden Blogs inzwischen als Quelle der Recherche. Umgekehrt verwenden sie immer öfters selbst dieses Medium, um sich jenseits der Interessen ihrer Verleger austoben zu können. Unbedarftere Kollegen fühlen sich vielleicht in ihrer Existenz bedroht, wenn plötzlich alle schreiben können. Das sehe ich aber als unbegründet, denn eine gewisse persönliche Qualität schafft immer einen Vorsprung egal in welchem Medium. Man sollte dann eher Wert auf eine gute Recherche legen.<br />
<br />
- <b>Die Trennung zwischen professionellen und Bürgerschreibern wird immer weiter verwischen</b>. Z.B. plant ein großer Verlag unter dem Namen Zoomer (nicht Zoomr) eine kommerzielle Newsseite, auf der sich Beiträge "echter" und Laienjournalisten mischen.<br />
<br />
- <b>Die Unterschiede werden instrumentalisiert.</b> Wer sich selbst zu sehr vom "Blogger" oder "Journalisten" scheiden will, zeigt damit, dass er entweder zu viel Respekt vor dem anderen hat, etwa weil er in dem anderen einen Mangel seiner eigenen Fähigkeiten erkennt, oder weil er ein Interesse damit verfolgt (lest mich!) Beides finde ich falsch. Von einem Winzer erwarte ich nicht, dass er schreibt wie ein junger Gott, und von einem professionellen Schreiber nicht, dass er den latinischen Namen jeder Reblaus kennt. Aber der Winzer sollte lesbar sein und der Schreiber so gut recherchieren, dass er keine groben Patzer macht. Den Journalist könnte beim Winzer seines Vertrauens nachfragen, welche Mistreblaus das nun schon wieder ist, und dieser könnte sich bei der Gelegenheit  gleich erkundigen, wie man ein Interview strafft und zuspitzt.<br />
<br />
- In eigener Sache: Hausmannskost bleibt <b>reichhaltig, trinkfest,  stilsicher</b> und insbesondere nach wie vor <b>nichtkommerziell</b>. <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 15:54:04 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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</item>
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<title>Hausmannskost zieht um</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=139</link>
<description><![CDATA[Einige von Euch haben durch Zufall <a href="http://hausmannskost.wordpress.com/">Hausmannskost 2.0</a> vielleicht bereits gefunden. Dort soll es mit diesem Blog weiter gehen. Der Entschluss fällt nicht leicht, denn ich muss meine Leser nötigen, Bookmarks, RSS-Feeds und Blogrolls anzupassen. Man hat  natürlich auch Angst, einige zu verlieren. Aber irgendwie überwiegt mein Ärger inzwischen den Spaß, den ich mit dem Bloggen habe, denn zuviel hat mir am bisherigen Provider nicht mehr gefallen. Sogar bei zahlenden Kunden gehen keine Trackbacks und die Verwaltungsfunktionen sind gegenüber denen von Wordpress mittelalterlich.  <br />
<br />
<b>Also bitte: Stellt Eure Feeds um, die Webadresse lautet: <a href="http://hausmannskost.wordpress.com/">http://hausmannskost.wordpress.com/</a><br />
 und der RSS-Feed: <br />
<a href="http://hausmannskost.wordpress.com/feed/">http://hausmannskost.wordpress.com/feed/</a> <br />
Lieben Dank. </b><br />
<br />
Es gibt dort eine kategorisierte und erweiterte Blogroll, eine Tag-Wolke und ein Liste der Top-Beiträge. Ein paar Wochen lang werde ich beide Blogs noch füttern, aber der neue hat ab heute Priorität.<br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2042/2232745378_c1875beeff.jpg?v=0"><br />
  <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 12:25:14 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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</item>
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<title>Saubloggen am Mittwoch: Wilder Tod einer Wildsau</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=138</link>
<description><![CDATA[<img src="http://farm3.static.flickr.com/2210/2014789105_399802e39b.jpg?v=0" style="margin: 5px 10px 10px 0pt; float: left" /> Das Saubloggen am Mittwoch ist diese Mal <a href="http://weingut-lisson.over-blog.com/article-12871407.html">Iris</a> gewidmet: Dass man eine Türe öffnen muss, auch wenn sie aus Glas ist, musste eine Wildsau kurz vor ihrem Tod noch lernen, als sie in eine Langgönsener Wohnung <a href="http://www.n-tv.de/909898.html">eindrang</a>, die Glastüre mit Wucht durchbrach, verletzt und verwirrt durch die Wohnung marodierte, mehrere Möbelstücke dabei zerstörte, dann die Bewohnerin angriff, so dass diese mit viel Glück nur der Schock ereilte, und schließlich zur anderen Seite des Hauses durch die offen stehende Terassentüre entwich. Dort draußen wartete schon die Polizei und erschoss das Tier. <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 14:09:15 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Weißburgunder und Domina</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=137</link>
<description><![CDATA[<br />
Letztens tranken wir zwei deutsche Weine, die von eher einfacher Natur waren, mir aber dennoch gut schmeckten. Und zwar deshalb, weil sie in sich stimmig waren und nicht mehr versprachen, als auch wirklich in ihnen steckte. Der eine war eine trockene Spätlese Weißer Burgunder vom Ehrenbreitensteiner Kreuzberg in  Koblenz 2005, der andere ein Domina aus Franken 2006. <br />
<br />
Der Weiße glänzte hellgold und verströmte ein intensives Aroma nach Klee und frisch geschnittenem Apfel, dabei mineralisch, rein, aber nicht übermäßig komplex. Eine nervige, aber feine Säure stach im Geschmack hervor, fruchtig, Apfel, Mandarine, etwas Traubenzucker/Brause. Für eine Spätlese erschien er mir erstaunlich trocken, nicht allzu schwer und lang. Und es zeigte sich ein leichter und angenehmer Altersschmelz, wobei ich diesen Jahrgang nicht mehr länger liegen lassen würde. Insgesamt ein nicht allzu komplexer, jedoch gerader und schmackhafter Wein. Ich konnte mit Nudeln mit Schinken-Erbsen-Sahnesauce dazu vorstellen. <br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2414/2227735433_fd1d3a0af1.jpg?v=0"><br />
<br />
Nun zum Roten: Ein Supermarktwein der Marke Weingallerie im Bocksbeutel und immerhin Träger einer fränkischen  Silbermedaille. Kirschrot, beerig-würzig, Himbeere, Erdbeere, leicht marmeladig, etwas rauchig, Leder. Der Auftakt war mild und kräftig beerig, dabei leicht süß mit zurückhaltender Säure, wobei die sich anbahnende Langeweile durch eine schmale Tanninbasis ausgeglichen wurde. Insgesamt nicht allzu schwer und kurz wirkt er ein bisschen rustikal, aber schmackhaft und mir persönlich doch einen Tick zu süß. Gepasst hätte er zu einer gebratenen Forelle.  <br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2361/2227735435_3b61125044.jpg?v=0"><br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 13:48:41 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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<title>Wo der Alkohol im Pfeffer liegt</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=136</link>
<description><![CDATA[<br />
So sehr mir der Vernaccia di San Gimignano von Teruzzi gefallen hat, umso enttäuschter war ich vom Peperino 2005. Es handelt sich um einen Cuvée aus Sangiovese und zehn Prozent Merlot, so dass der Wein in die Klasse der Supertoskaner fällt, Weine also, die nicht den klassischen italienischen Sortenmischungen entsprechen. Das sind die Sant’Antimos und Toscana IGTs der italienischen Lieblingsferienprovinz, und sie bestehen zum Teil aus importierten, internationalen Sorten, oft Cabernet oder Merlot. Manche sind berühmt, Tignanello, Solaia, Sassicaia oder Ornellaia, andere schwimmen nur auf der anhaltenden Modewelle mit. <br />
<br />
Dazu dürfte der Peperino gehören, der Pfeffrige, dessen scharfe Note sich allerdings auf den hohen Alkoholgehalt begrenzt (13,5), der das Aroma dominiert. Dazu kommen Rauch- und Specktöne, wenig Frucht, später etwas Veilchen und Vanille. Der Geschmack ist ebenso einseitig, grobe Tannine, feurig und eben ein bisschen dünn für den Alkohol- und Fasseinsatz. <br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2262/2216532694_ef2ff2ed86.jpg?v=0"><br />
<br />
Wenn ich lese, wie z.B. in der Welt, dass Rote mit hohem Alkoholgehalt ("<a href="http://www.welt.de/wams_print/article1575511/Was_man_2008_unbedingt_trinken_sollte.html">14 Volt</a>") ein Trend für 2008 sind, dann ist der Peperino ein Beispiel dafür, warum ich das schade finde. <br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 12:13:53 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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<title>Scheuermann on Schaumwein</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=135</link>
<description><![CDATA[<br />
Der erfolgreichste deutsche Wein-Blogger, Mario Scheuermann, wendet sich neben <a href="http://drinktank.blogg.de/">Drink Tank</a> und dem <a href="http://bordeaux.blogg.de/">Bordeaux-Blog</a> einem dritten Thema zu: dem <a href="http://schaumwein.over-blog.com/">Schaumwein-Blog</a>. "Der Blog bietet News, Klatsch und Meinung rund um die schäumenden Weine dieser Welt: Cava, Champagner, Crémant, Prosecco, Sekt, Spumante etc. sowie die wöchentliche Kolumne 'Schaum der Woche'", heißt es in seiner Ankündigung. <br />
<br />
<img src="http://farm3.static.flickr.com/2121/2213820101_75a1cd2962.jpg?v=0"><br />
<br />
Was lernen wir heute: Während der Konsum des einheimischen Sekts konstant geblieben ist, importieren die Deutschen mehr Champagner. "Alles Schampus", heißt zutreffend das Motto des neuen Blogs. <br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 15:31:15 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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<title>Nachtspinat</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=134</link>
<description><![CDATA[<br />
"Nachtspinat" nennen afrikanische Flüchtlinge illegal gewildertes Fleisch, das sie in den Lagern heimlich handeln, erst bei Dunkelheit kochen und essen. Das berichtet der WWF, der gemeinsam mit anderen Organisationen die Umweltsituation zweier Flüchtlingslager in Tansania untersucht hat. Der Bericht spricht von einer rasanten Zerstörung der Natur, die Flüchtlinge holzen Wälder für Brennholz ab und jagen Schimpansen, Büffel und Antilopen. "Die Selbstversorgung der Flüchtlinge mit gewildertem Fleisch hat bislang übertüncht, dass die Weltgemeinschaft nicht in der Lage ist, die Menschen ausreichend mit Nahrung zu versorgen", folgert einer der Autoren.  <br />
<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 13:50:33 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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<title>Etikettenschwindel</title>
<link>http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=133</link>
<description><![CDATA[<br />
Derzeit geht es in der Weinblogwelt um das <a href="http://hausmannskost.blogg.de/eintrag.php?id=130">Etikett</a>. Im Sicherheitsblog von Bruce Schneier <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2008/01/hiding_crib_not.html">fand</a> ich einen schönen, modernen, High-Tech-Etikettenschwindel:  <br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NpQZDJ2fGnI&rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NpQZDJ2fGnI&rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
Wir hatten früher einfach noch keine Cola-Flaschen im Unterricht dabei...<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 17:53:05 +0100</pubDate>
<dc:creator>wolfhos</dc:creator>
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