Freitag, 07.09.2007
Schottenwein
Beitrag zur dritten Weinrallye mit dem Thema Bio-Riesling.

Diesmal hat mich die Weinrallye nach Schottland geführt, in die Highlands um es genau zu nehmen. Dunkles Gelb, rauchig-torfiger Geruch, mild und stark -- Islay Malt aus dem Duty Free Shop von Berlin Tegel. Kein Wein, sondern ein Whisky. Thema verfehlt. Dabei bin ich kein Highland-, sondern ein Lowland-Whisky-Typ und das habe ich meinem Kollegen im Duty-Free-Shop auch gesagt: „Nicht so rauchig, bitte.“ -- "Nimm den, der passt schon!“ -- Nix passt, lieber Jörg. Der ist nur in sehr kleinen Dosen zu genießen. Sonst raucht einem die Zunge ab.
In kleinen Dosen haben wir ihn gestern Abend anlässlich der dritten Weinrallye auch genossen, aber nach der Weinprobe natürlich. Vorher gab es einen Sekt (siehe vorhergegangenen Beitrag) und anschließend einen Tiziano 2005. Erster Eindruck: dunkles Gelb, rauchig-torfig, mild und stark. Da hätten wir gleich den Whiskey nehmen können -- ganz so schlimm war es dann doch nicht. Gewisse Ähnlichkeiten drängen sich aber auf.
Selbstverständlich ist der Tiziano ein Biowein mit einem Anteil von dreißig Prozent Riesling, Thema doch nicht verfehlt. Die anderen Sorten sind Chardonnay (60 Prozent) und Sauvignon Blanc (10 Prozent). Der Wein stammt aus einer Gegend des Veneto, die eher für Prosecco bekannt ist (DOC Colli di Conegliano).
Der Duft ist kräftig, Gewürze und Blüten, Zimt, Wachholder („Rootbeer mit Alkohol“, sagte meine Frau), Pfefferminze, Himbeere. Die Holznote (Barrique) ist unüberriechbar, aber nicht zu aufdringlich. Später kam Limette hinzu. Der Auftakt ist mild, Torf-Holz bildet wieder den dominanten Ton, ist aber in durch den vollen Körper gut ausgeglichen. Der Wein hat eine geschmeidige Säure und ist trocken. Die 13 Prozent im Geschmack sind nicht spürbar. Der Abgang ist lang und schmeckt fruchtig, nach Apfel. Hier sticht vielleicht der Riesling hervor.
Der anschließende Islay-Whisky zeigte noch einmal deutlich die Parallelen. Mein Geschmack ist es nicht, weder beim Wein noch beim Schnappes. Aber der Tiziano gefiel mir besser als dieser, ganz ähnlich ausgebaute Friauler.


Diesmal hat mich die Weinrallye nach Schottland geführt, in die Highlands um es genau zu nehmen. Dunkles Gelb, rauchig-torfiger Geruch, mild und stark -- Islay Malt aus dem Duty Free Shop von Berlin Tegel. Kein Wein, sondern ein Whisky. Thema verfehlt. Dabei bin ich kein Highland-, sondern ein Lowland-Whisky-Typ und das habe ich meinem Kollegen im Duty-Free-Shop auch gesagt: „Nicht so rauchig, bitte.“ -- "Nimm den, der passt schon!“ -- Nix passt, lieber Jörg. Der ist nur in sehr kleinen Dosen zu genießen. Sonst raucht einem die Zunge ab.
In kleinen Dosen haben wir ihn gestern Abend anlässlich der dritten Weinrallye auch genossen, aber nach der Weinprobe natürlich. Vorher gab es einen Sekt (siehe vorhergegangenen Beitrag) und anschließend einen Tiziano 2005. Erster Eindruck: dunkles Gelb, rauchig-torfig, mild und stark. Da hätten wir gleich den Whiskey nehmen können -- ganz so schlimm war es dann doch nicht. Gewisse Ähnlichkeiten drängen sich aber auf.
Selbstverständlich ist der Tiziano ein Biowein mit einem Anteil von dreißig Prozent Riesling, Thema doch nicht verfehlt. Die anderen Sorten sind Chardonnay (60 Prozent) und Sauvignon Blanc (10 Prozent). Der Wein stammt aus einer Gegend des Veneto, die eher für Prosecco bekannt ist (DOC Colli di Conegliano).
Der Duft ist kräftig, Gewürze und Blüten, Zimt, Wachholder („Rootbeer mit Alkohol“, sagte meine Frau), Pfefferminze, Himbeere. Die Holznote (Barrique) ist unüberriechbar, aber nicht zu aufdringlich. Später kam Limette hinzu. Der Auftakt ist mild, Torf-Holz bildet wieder den dominanten Ton, ist aber in durch den vollen Körper gut ausgeglichen. Der Wein hat eine geschmeidige Säure und ist trocken. Die 13 Prozent im Geschmack sind nicht spürbar. Der Abgang ist lang und schmeckt fruchtig, nach Apfel. Hier sticht vielleicht der Riesling hervor.
Der anschließende Islay-Whisky zeigte noch einmal deutlich die Parallelen. Mein Geschmack ist es nicht, weder beim Wein noch beim Schnappes. Aber der Tiziano gefiel mir besser als dieser, ganz ähnlich ausgebaute Friauler.

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Kost für Hausmänner